Der Finanzwesir rockt - Der etwas andere Podcast über Geld und finanzielle Bildung   /   Folge 72: Depot absichern

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Description

Verluste begrenzen mit Stopp Loss, Shorten mit Optionen, Optionsscheinen, Futures oder Short-ETFs: Richard Dittrich von der Börse Stuttgart erklärt die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren.


Shownotes

Stopp Loss, Short-ETF oder shorten mit Optionen?

Wie Verluste im Depot begrenzen?

Verlustaversion und Dispositionseffekt lassen grüßen. Leser M. möchte sein ETF-Portfolio über Turbo-Put-Optionsscheine absichern. Er findet: Die Pro-Argumente klingen logisch. Aber ein kleiner nagender Restzweifel bleibt. Deshalb de Frage an den Finanzwesir: "Taugt das was?"
Woher soll ich das wissen? Ich bin ja schon froh, wenn ich Turbo-Put-Optionsschein dudenkonform schreiben kann.
Der Finanzrocker weiß auch nicht so recht weiter, also haben wir uns kompetente Hilfe geholt.
Vorhang auf für Richard Dittrich von der Börse Stuttgart.

Was geht?

  1. Stopp-Loss-Marken in den verschiedensten Varianten
  2. Shorten mit Optionen, Optionsscheinen oder Futures
  3. Short-ETFs

Das Arsenal des aktiven Anlegers ist breit gefächert. Nur: Was sind die Vorteile, wo liegen die Nachteile und was kostet das Ganze? Eine Depotabsicherung ist eine Versicherung und Versicherungen kosten.

  • Zum einen die Kaufgebühren für das jeweilige Produkt.
  • Zum anderen die Opportunitätskosten. Geld, das im Versicherungsprodukt steckt, nimmt nicht an einem möglichen Kursanstieg teil.

Richie hat dann noch einen besonders perfiden Trick auf Lager.
Wie wäre es damit: Statt sich bis zur Halskrause mit ETFs vollzustopfen und dann eine Versicherung gegen kalte Füße abzuschließen, nimmt man einfach weniger vom ETF-Buffet und lässt einen Teil des Geldes im RK1-Revier.
Oder sitzen Sie zu Hause vor der voll aufgedrehten Stereoanlage und regulieren die Lautstärke dann via Ohropax?
Das bringt uns zu einem weiteren Problem. Was tun bei Urlaub, Krankheit, Dienstreise? Der Stopp-Loss will weiter gebabysittet werden, Optionsscheine verfallen und der Short-ETF ist sowieso ein kleiner Dämon, den man nicht unbeaufsichtigt spielen lassen soll.

Mein persönliches Fazit: Das Gespräch mit Richie hat mir wieder gezeigt, auf wie viel Spiel, Spaß und Kopfschmerzen ich als passiver Anleger verzichte. Nach unserem Podcast bin ich glücklich und zufrieden in meine Suhle der Langweile versunken und habe zu einem guten Buch gegriffen.

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