Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle   /   27.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Früherer VW-Konzernchef Ferdinand Piëch gestorben Der langjährige VW-Vorstands- und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 82 Jahren "plötzlich und unerwartet verstorben", bestätigte seine Familie. Die "Bild"-Zeitung berichtet, Piëch sei bei einem Restaurant-Besuch im bayerischen Rosenheim plötzlich zusammengebrochen. Er galt als Patriarch des Wolfsburger Weltkonzerns. In seiner Zeit als Vorstandschef von 1993 bis 2002 formte Piëch VW zum Multimarken-Konzern. Ab 2002 leitete er den Aufsichtsrat. 2015 trat er von diesem Posten zurück. Klage in USA gegen unbegrenztes Festhalten minderjähriger Migranten In den USA planen 19 US-Staaten und die Hauptstadt Washington eine Klage gegen die Pläne der US-Regierung, auch minderjährige Migranten zum Überprüfen ihrer Asylanträge unbegrenzt in Gewahrsam zu halten. Donald Trump ignoriere eine gerichtlich vereinbarte Frist, mit der das Festhalten von Kindern auf 20 Tage beschränkt wurde, kritisierte Kaliforniens Generalstaatsanwalt Xavier Becerra. Die Maßnahmen dieser Regierung seien illegal. Die US-Regierung hatte zuvor erklärt, illegal in die USA gelangte Familien künftig für die gesamte Dauer ihres Asyl- oder Einwanderungsverfahrens in Gewahrsam zu halten. Libanesischer Staatschef verurteilt Israel Libanons Präsident Michel Aoun hat den israelischen Drohnenangriff auf die Hauptstadt Beirut vom Wochenende als "Kriegserklärung" bezeichnet. Die Attacke rechtfertige eine militärische Reaktion "zur Verteidigung unserer Souveränität", sagte Aoun bei einem Treffen mit dem UN-Koordinator für den Libanon, Jan Kubis. Israels Premier Benjamin Netanjahu erklärte dagegen, wegen der Bedrohung durch den Iran werde sich sein Land weiter mit allen Mitteln verteidigen. Vom Libanon aus agiert die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah-Miliz. Sie hat wiederholt Angriffe auf Israel gestartet. "Eleonore" nimmt zahlreiche Migranten auf Das deutsche Schiff "Eleonore" hat rund hundert Menschen im Mittelmeer aus Seenot gerettet. Das Schlauchboot der Migranten sei defekt gewesen, teilte die Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline mit. Ein Boot der libyschen Küstenwache habe den Rettungseinsatz gestört und die Besatzung sogar bedroht. Die "Eleonore" befand sich erst seit Samstag in der sogenannten Such- und Rettungszone vor Libyen. Brasilien verzichtet offenbar auf G7-Hilfen Die brasilianische Regierung hat die von den G7-Staaten zugesagten Millionenhilfen im Kampf gegen die Waldbrände in der Amazonas-Region zurückgewiesen. Der Kabinettschef von Präsident Jair Bolsonaro, Onyx Lorenzoni, sagte die 20 Millionen Dollar sollten vielmehr dazu verwendet werden, die Wälder in Europa wieder aufzuforsten. Das Präsidentenbüro bestätigte der Nachrichtenagentur AFP die Ablehnung der Soforthilfe. Mit der Soforthilfe sollten vor allem Löschflugzeuge finanziert werden. Gelungenes Raummanöver der ISS Eine russische Sojus-Raumkapsel mit einem humanoiden Roboter an Bord hat beim zweiten Versuch an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Das Manöver sei erfolgreich verlaufen, teilte die US-Weltraumbehörde NASA mit. Am Wochenende war ein erster Andockversuch noch fehlgeschlagen. Auf der ISS soll der Roboter mit dem Namen Fedor zehn Tage lang lernen, wie er die Astronauten unterstützen kann. Langfristig soll der 1,80 Meter große und 160 Kilogramm schwere Roboter gefährliche Aufgaben wie Weltraumspaziergänge übernehmen.

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Duration
08:13
Publishing date
2019-08-27 09:09
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https://www.dw.com/de/27-08-2019-langsam-gesprochene-nachrichten/a-50178508?maca=de-DKpodcast_lgn_de-2288-xml-mrss
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DW.COM | Deutsche Welle author  
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