Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle   /   29.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Eine Million Briten unterzeichnen Online-Petition gegen Parlaments-Zwangspause Der Zorn über die vom britischen Premierminister Boris Johnson verordnete Zwangspause für das Parlament wächst. Eine Online-Petition gegen die umstrittene Maßnahme wurde binnen weniger Stunden von mehr als einer Million Menschen unterzeichnet. In mehreren Städten gingen Tausende auf die Straßen. In London versammelten sich Demonstranten nahe des Parlaments und von Johnsons Amtssitz in der Downing Street. Sie forderten ein Ende des "Putsches" und schwenkten Europafahnen. Johnson hatte dem Parlament in London zwei Monate vor dem geplanten Brexit eine Zwangspause bis Mitte Oktober verordnet. Fünf Sterne und Sozialdemokraten bilden Regierung in Italien Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella empfängt am Vormittag den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Guiseppe Conte. Es wird erwartet, dass er dem parteilosen Politiker den Auftrag zur Bildung einer Regierung aus der Fünf-Sterne-Bewegung und der sozialdemokratischen PD erteilen wird. Am Mittwoch hatte Mattarella Gespräche mit Vertretern beider Parteien geführt. Fünf-Sterne-Chef Luigi Di Maio und der PD-Vorsitzende Nicola Zingaretti erklärten anschließend, man habe sich auf ein Regierungsbündnis verständigt, an dessen Spitze wieder Ex-Ministerpräsident Conte stehen solle. US-Mission in der Straße von Hormus bereits im Einsatz Die von den USA geführte Militärmission zum Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus ist nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bereits voll im Einsatz. Neben dem US-Militär seien auch Kräfte aus Großbritannien, Australien und Bahrain beteiligt, sagte US-Verteidigungsminister Mark Esper. Die USA seien zudem mit mehreren anderen Ländern im Gespräch. Man gehe davon aus, dass sich noch weitere Staaten der Mission anschließen werden. Ziel sei es, die freie Schifffahrt in der Meerenge im Persischen Golf zu garantieren, so Esper. Zur aktuellen Größe der Mission machte er keine Angaben. Polizei in Hongkong verbietet geplante Großdemonstration Die Polizei in Hongkong hat eine für Samstag geplante Großdemonstration verboten. Als Begründung seien Sicherheitsbedenken angegeben worden, teilten die Organisatoren in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit. In Hongkong gibt es seit drei Monaten Massendemonstrationen für mehr Demokratie und gegen eine wachsende Einflussnahme Pekings. Am vergangenen Wochenende war es bei einer Demonstration zu schweren gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Dabei setzten die Beamten unter anderem Wasserwerfer ein, erstmals seit Beginn der Proteste feuerte ein Polizist einen Schuss ab. UN verurteilen Einsatz von Fassbomben in Syrien Die Vereinten Nationen haben die Konfliktparteien im Nordwesten Syriens zum Schutz von Zivilisten aufgerufen. In Idlib, dem Westen von Aleppo und dem Norden der Provinz Hama eskalierten die Kämpfe, zunehmend kämen auch besonders zerstörerische Fassbomben zum Einsatz, sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric. Satellitenbilder zeigten, dass ganze Städte und Dörfer dem Erdboden gleich gemacht worden seien, 400.000 Menschen seien auf der Flucht. Seit Ende April versucht die syrische Regierung, mit einer massiven Militäroffensive die letzte große Rebellenregion im Land unter ihre Kontrolle zu bringen. WHO: Masern breiten sich in Europa weiter aus Die Zahl der Masernerkrankungen in Europa hat deutlich zugenommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählte in den ersten sechs Monaten bereits rund 90.000 Fälle. Dies sei eine Verdoppelung gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018, teilte die WHO in Genf mit. Außerdem hätten vier Länder - Albanien, Tschechien, Griechenland und Großbritannien - ihren Status als masernfrei verloren. Unter den 53 untersuchten Ländern waren die Ukraine, Kasachstan, Georgien und Russland besonders stark betroffen. Dort seien 78 Prozent aller Fälle aufgetreten. In Deutschland kämen Masern noch regional begrenzt vor. Greta Thunberg in New York eingetroffen Nach ihrer zweiwöchigen Segelreise über den Atlantik ist die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg in New York eingetroffen. Die junge Schwedin wird mehrere Monate auf dem amerikanischen Kontinent verbringen. Der Abschluss ihrer Reise ist ein Besuch der UN-Klimakonferenz im Dezember in Santiago de Chile. Die Vereinten Nationen hatten 17 Segelboote entsandt, um Thunberg auf dem letzten Stück ihrer Atlantik-Überquerung zu begleiten. Sie will am 23. September an einem Klimagipfel teilnehmen, zu dem UN-Generalsekretär Guterres eingeladen hat.

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Duration
09:57
Publishing date
2019-08-29 09:12
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https://www.dw.com/de/29-08-2019-langsam-gesprochene-nachrichten/a-50207954?maca=de-DKpodcast_lgn_de-2288-xml-mrss
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DW.COM | Deutsche Welle author  
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