Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle   /   31.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Briten protestieren gegen Zwangspause des Parlaments Hunderttausende Menschen werden nach Angaben der Organisatoren an diesem Samstag bei landesweiten Demonstrationen gegen die Zwangspause des britischen Parlaments erwartet. Aufgerufen zu dem Protest hat die Anti-Brexit-Initiative "Another Europe Is Possible". Königin Elizabeth die Zweite hatte formal dem Antrag von Premierminister Boris Johnson stattgegeben, dem Parlament bis Mitte Oktober eine Sitzungspause zu verordnen. Nur rund zwei Wochen später soll der EU-Austritt erfolgen. Kritiker sehen darin den Versuch der Regierung, im Brexit-Verfahren das Parlament auszubremsen. Ärger bei Regierungsbildung in Italien Bei der Bildung einer neuen Regierung in Italien hat die populistische Fünf-Sterne-Bewegung mit einem Abbruch der Verhandlungen mit der sozialdemokratischen Partei PD gedroht. Eine Koalition werde es nur dann geben, wenn das Programm der Fünf Sterne Eingang in das Regierungsprogramm finde. Zudem stellte sich Parteichef Luigi Di Maio gegen eine Entschärfung der umstrittenen Sicherheitsdekrete, die sein früherer Koalitionspartner Matteo Salvini von der rechten Lega durchgesetzt hatte. Der Chef der Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, reagierte empört. Mit inakzeptablen Ultimaten bekomme man keine Regierung zustande, twitterte er. Parlamentsabgeordnete in Hongkong festgenommen Die angespannte Situation in Hongkong hat sich durch die Festnahme zweier Abgeordneter des Parlaments weiter verschärft. Den beiden prodemokratischen Politikern wird Behinderung der Polizei vorgeworfen, einer von ihnen soll einen Polizisten angegriffen haben. Bereits zuvor hatten die Sicherheitskräfte mehrere führende Mitglieder der Protestbewegung vorübergehend in Gewahrsam genommen. Eine für diesen Samstag geplante Großdemonstration der Regierungsgegner ist von der Polizei verboten worden. Dennoch wird mit neuen Protesten gerechnet. Merkel spricht mit Bolsonaro über Waldbrände am Amazonas Bei einem Telefonat mit dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bereitschaft Deutschlands betont, beim Schutz des Amazonasgebiets mit Brasilien zusammenzuarbeiten. Das teilte ein Sprecher der Bundesregierung mit. Im Streit über die verheerenden Waldbrände in mehreren brasilianischen Bundesstaaten hatte Bolsonaro zuletzt die Annahme eines Hilfsangebots der G7-Staaten von Bedingungen abhängig gemacht. Er wirft den reichen Industrieländern vor, die Souveränität seines Landes zu missachten und ein Auge auf die Bodenschätze der Region geworfen zu haben. Fridays-For-Future-Protest mit Greta Thunberg in New York Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat nach ihrer Ankunft in New York erstmals in den USA an einer Schülerdemonstration teilgenommen. An der Demonstration für mehr Klimaschutz vor dem UN-Hauptquartier beteiligten sich nur rund 100 Jugendliche, wie Reporter berichteten. Die Gruppe war damit deutlich kleiner als bei vielen Protestaktionen dieser Art in Europa. Ende September will Thunberg an einem Klimagipfel teilnehmen, zu dem UN-Generalsekretär António Guterres eingeladen hat. VW einigt sich mit US-Klägern auf Vergleich Der deutsche Autobauer Volkswagen hat sich mit Fahrzeugbesitzern und der US-Umweltbehörde EPA in einem Streit um angebliche Falschangaben zum Benzinverbrauch auf einen Vergleich verständigt. VW zahlt demnach in den USA knapp 100 Millionen Dollar an rund 98.000 Halter von Autos mit Benzinmotoren der Marken Volkswagen, Bentley, Audi und Porsche der Modelljahre 2013 bis 2017. Laut EPA waren sie mit einer Software ausgestattet, die Spritverbrauch und Abgaswerte unter Testbedingungen besser ausfallen ließ als unter realen Bedingungen. VW betonte, der Vergleich sei kein Schuldeingeständnis. Boeings Krisenflieger bleibt noch länger am Boden Ein von der US-Luftfahrtaufsicht FAA berufener Expertenausschuss braucht nach eigenen Angaben für die Überprüfung der Zulassung der Boeing 737-Max-Maschinen mehr Zeit als zunächst angenommen. Die Behörde rechne damit, dass das Gremium seine Ergebnisse und Empfehlungen erst in den kommenden Wochen abgebe. Damit steht die von dem US-Flugzeugbauer erhoffte Wiederzulassung im vierten Quartal auf der Kippe. Der Ausschuss befasst sich mit der FAA-Zertifizierung von Boeings bestverkaufter Baureihe 737-Max, die nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten weltweit mit Flugverboten belegt wurde.

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Duration
07:29
Publishing date
2019-08-31 09:10
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https://www.dw.com/de/31-08-2019-langsam-gesprochene-nachrichten/a-50238081?maca=de-DKpodcast_lgn_de-2288-xml-mrss
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DW.COM | Deutsche Welle author  
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